Die Drittliga-Trauben hängen für SG II(noch) zu hoch

Badminton (mob) – Die Federballkünstler*innen von

Aufsteigerin SG Schorndorf II kassierten beim Debüt in der Regionalliga Südost

Süd eine, auf dem Papier, klare 1:7-Niederlage beim amtierenden Vizemeister BC

Offenburg. Die gezeigte Leistung und knappen Detailergebnisse lassen Kapitän

Florian Winniger hingegen bald auf Zählbares hoffen.

 

„Da war definitiv mehr drin.“, zeigte sich das

Schorndorfer Eigengewächs trotz der Pleite grundsätzlich zufrieden, „Es gab

vier Dreisatzspiele und dreimal waren wir echt nah dran am Erfolg. Es wäre also

sehr gut möglich gewesen, gegen den amtierenden Vizemeister einen Punkt

mitzunehmen.“ Gleichzeitig beendete die Niederlage eine 20 Spiele andauernde

Siegesserie der zweiten SG-Garde. Damit verließen die Daimlerstädter*innen

erstmals seit dem Rückrundenauftakt der Saison 2016/17 (3:5 bei der SG

Feuerbach/Korntal) die Halle ohne Erfolgserlebnis.

Bereits nach den Auftaktdoppeln schien Zählbares für

SG II außer Reichweite. Offenburg teilte die amtierenden

Baden-Württembergischen Doppelmeister Lukas und Jonas Burger auf die beiden

Männerdoppel auf und setzte damit auf Risiko. Dieser Mut wurde belohnt. Marco

Weese/Winniger zogen im ersten Doppel gegen J. Burger/Armbrüster den Kürzeren.

Zudem mussten Andreas/Markus Geisenhofer sich denkbar knapp L. Burger/Johannes

Discher im dritten Satz geschlagen geben. Auch bei den Frauen war es eine

Partie auf Messers Schneide. Jennifer Löwenstein/Katja Steinhof unterlagen

Paloma Wich/Senja Töpfer nach bravurösen Leistung ebenfalls im

Entscheidungssatz – 0:3.

Rückkehrer Yannick Haag ging mit dem klaren Ziel,

zur Aufholjagd zu blasen, aufs Feld und wurde von Armbrüster böse ausgebremst.

Die Nummer Drei des BC siegte in zwei Sätzen und stellte auf 4:0. Die letzte

kleine Hoffnung auf ein Pünktchen hielt Steinhof am Leben. Sie trumpfte im

Fraueneinzel groß auf, setzte Töpfer klar schachmatt und verkürzte auf 1:4. Es

sollte das einzige Erfolgserlebnis und damit der Ehrenpunkt für Schorndorf

bleiben. Offenburg machte mit einem weiteren engen Triumph im Mixed den Sack

vollends zu. Dabei drehten Wich/J. Burger die Begegnung nach Satzrückstand zu

ihren Gunsten und ließen Löwenstein/A. Geisenhofer mit 21:18 im dritten Satz

abblitzen. In den verbleibenden Begegnungen waren Weese und Winniger auf

Ergebniskosmetik aus. Dies blieb erfolglos. L. Burger respektive J. Discher

erwiesen sich an diesem Tag als zu stark.

Auch wenn das Ergebnis deutlich war, blickt Kapitän

Winniger positiv in die kommenden Aufgaben: „Da war definitiv mehr drin. Klar

sieht das 1:7 deutlich aus, doch wir haben uns gegen einen

Meisterschaftsfavoriten stark präsentiert, können auf diese Leistung aufbauen

und haben nachgewiesen, dass wir in diese Liga gehören.“ Den Worten kann SG II

bei der Heimpremiere in der mehrgliedrigen dritten Liga am Wochenende des

20./21.10.2018 Taten folgen lassen. Samstag gibt sich Tabellenführer Post-SV

Augsburg die Ehre und Sonntag kommt es zum Aufsteigerduell mit dem derzeitigen

Schlusslicht TV Dillingen II.

 

BC Offenburg – SG Schorndorf II 7:1

1.MD: J. Burger/Armbrüster – Weese/Winniger 21:13,

21:18; FD: Wich/Töpfer – Löwenstein/Steinhof 21:19, 18:21, 21:16; 2.MD: L.

Burger/J. Discher – A./M. Geisenhofer 21:18, 14:21, 21:19; 1.ME: L. Burger –

Weese 21:12, 21:18; FE: Töpfer – Steinhof 12:21, 15:21; MX: Wich/J. Burger –

Löwenstein/A. Geisenhofer 18:21, 21:16, 21:18; 2.ME: J. Discher – Winniger

21:10, 16:21, 21:12; 3.ME: Armbrüster – Haag 21:15, 21:19

Eine Klatsche und ein wichtiger Auswärtserfolg

Badminton (mob) – Die dritte SG-Equipe verzichtete

zum Saisonstart der Verbandsliga Nordwürttemberg auf die komplette

Stammbesetzung und kassierte gegen den Absteiger aus der Württembergliga, TSF

Gschwend, eine erwartbare 0:8-Klatsche.

Besser machte es SG IV. In der Landesliga

Neckar/Hohenlohe stand das Auswärtsspiel bei Aufsteiger TSV Schlechtbach auf

dem Programm. Die Daimlerstädter*innen siegten denkbar knapp mit 5:3.

SG V startet nach dem unglücklichen Abstieg aus der

Bezirksliga Rems-Murr wieder in der Kreisliga Rems-Murr und hatte zunächst

spielfrei.

 

Verbandsliga

Nordwürttemberg: (SG Schorndorf III)

Ohne reelle Siegchance ins erste Saisonspiel: Bei SG

III fehlte zum Auftakt die gesamte Stammbesetzung bei den Männern. Da dadurch

die Chancen auf Zählbares gegen Titel-Mitfavorit TSF Gschwend gen Null

eingeschätzt wurde, kamen Sabina Himmler und Mareike Dannenmann in der vierten

Mannschaft zum Einsatz.

Ausschließlich ausgestattet mit Spieler*innen, die

für die unteren Ligen eingeplant sind, setzte es im ersten Heimspiel der Saison

dann eine verdiente und vorhersehbare 0:8-Pleite. Michael Lindenmayer, Joachim

Gaukel, Birgit Hutt, Hilde Fischer, Georg Stefancic, Kai-Reiner Klein und Jörg

Hölzl versuchten ihr Bestes, blieben im Endeffekt jedoch komplett chancenlos.

Bereits in den Auftaktdoppeln wurden die Kräfteverhältnisse durch drei

souveräne Geschwender 2:0-Siege klar aufgezeigt. An einem Satzgewinn

schnupperte Lindenmayer, der Matthias Schumann im zweiten Satz des zweiten

Männereinzels immerhin in die Verlängerung zwang und sich dann doch mit 20:22

geschlagen geben musste.

Mit diesem Auftaktergebnis ziert SG III zunächst das

Tabellenende und hofft bei den nächsten Auswärtspartien in vier Wochen beim BV

Esslingen und dem SV Fellbach II mit den vorgesehenen Spieler*innen auf Wiedergutmachung.

 

SG Schorndorf III – TSF Geschwend 0:8

Lindenmayer/Gaukel – Bolsinger/Schumann 12:21, 7:21;

Hutt/Fischer – Stoll/Raschig 11:21, 13:21; Klein/Hölzl – Fuchs/Brumm 12:21,

8:21; Stefancic – Bolsinger 10:21, 18:21; Hutt – Stoll 4:21, 09:21;

Fischer/Stefancic – Raschig/Fuchs 17:21, 17:21; Lindenmayer – Schumann 12:21,

20:22; Gaukel – Brumm 12:21, 14:21

 

 

Landesliga Neckar/Hohenlohe: (SG Schorndorf IV)

Gut aus den Startlöchern gekommen: Die vierte Schorndorfer Mannschaft musste Auswärts bei Aufsteiger TSV Schlechtbach ran und hatte beim äußerst knappen 5:3-Erfolg das glücklichere Ende für sich.

Dieser Erfolg ist vor allem Himmler/Dannenmann zuzuschreiben. Direkt zu Beginn bewiesen die Schorndorfer Frauen unfassbare Nervenstärke, behielten in der Schlussphase des Schlüsselspiel um Sieg oder Unentschieden die Nase gegenüber Tamara Mysch/Anja Drück denkbar knapp vorne (29:27) und sorgten damit für die wichtige 2:1-Führung. Schlechtbach glich im ersten Männereinzel wieder aus. Jens Lander hatte keine Chance gegen Christoph Kern. Strohmaier und Geyer ließen in ihren  Einzelpartien nichts anbrennen und stellten auf 4:2. Den Sack zu machte dann Dannenmann mit einer überaus souveränen Vorstellung gegen Mysch. Himmler/Gunter Bialasik verpassten im Mixed einen höheren Triumph nur knapp. Das SG-Duo unterlag Drück/Harald Griese mit ansprechender Leistung erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes (23:25).

Mit diesem Sieg im Rücken geht SG IV mit breiter Brust in die vierwöchige Spielpause und wird die nächsten Partien beim SV Fellbach III und Verbandsligaabsteiger BG Bietigheim/Kleiningersheim mit viel Selbstvertrauen und dem klaren Ziel, Punkte mit in die Daimlerstadt zu bringen, angehen.

 

TSV Schlechtbach – SG Schorndorf IV 3:5

Kern/Griese – Lander/Bialasik 21:10, 21:12;

Mysch/Drück – Himmler/Dannenmann 12:21, 21:16, 27:29; Platte/Heimann –

Strohmaier/Geyer 18:21, 21:19, 8:21; Kern – Lander 21:8, 21:7; Mysch –

Dannenmann 15:21, 4:21; Drück/Griese – Himmler/Bialasik 22:20, 12:21, 25:23;

Platte – Strohmaier 16:21, 11:21; Heimann – Geyer 12:21, 11:21

 

 

Kreisliga Rems-Murr: (SG Schorndorf V)

 Nach bitterem Abstieg ist direkte Rückkehr in die

Bezirksliga Rems-Murr das klare Ziel: Die fünfte SG-Equipe spielte in der

vergangenen Saison eine ordentliche Runde, ließ die üblicherweise geforderte

Zahl an Mannschaften für den Klassenerhalt hinter sich und musste trotzdem den

Gang zurück in die Kreisliga antreten. Dies lag an den ungünstigen

Abstiegsergebnissen aus den oberen Ligen. Von dort kamen zwei Mannschaften in

die eigene Staffel und mit zwei Aufsteigern wurden plötzlich vier freie Plätze

benötigt. Dies wurde der sechstplatzierten SG V zum Verhängnis.

In der Siebenerstaffel hatten die

Daimlerstädter*innen nun erstmal keine Partie und steigen damit erst am 20.10.2018 in den Wettbewerb um die

Meisterschaft ein. In den Spielen beim SV Plüderhausen und SV Fellbach IV möchte

die Topfavoritin auf den Titel direkt ein klares Zeichen an die Konkurrenz

schicken.

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ANDREAS GEISENHOFER (02.08.1993)

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