Bundesliga-Reserve baut Siegesserie weiter aus

Badminton (mob) – Die zweite Schorndorfer Badmintonmannschaft besiegte zum Rückrundenstart die SG Feuerbach/Korntal knapp mit 5:3 und baute aufgrund des etwas überraschenden Unentschiedens von Verfolgerin TSG Dossenheim den Vorsprung auf drei Zähler aus.

 

In der Verbandsliga Nordwürttemberg verpasste SG III den Sprung an die Tabellenspitze. Im Spitzenspiel behielt Gastgeberin SpVgg Hengstfeld-Wallhausen mit 6:2 die Oberhand und beendete vorerst jedwede Schorndorfer Träume vom direkten Wiederaufstieg in die Württembergliga.

 

Die vierte Equipe bewies im direkten Abstiegsduell beim TSV Löchgau große Nervenstärke, wandte eine knappe Niederlage ab und verdiente sich das wichtige 4:4.Remis redlich. Damit hielt SG IV den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zumindest vorerst auf Distanz.

 

SG V kassierte bei Aufsteiger FSV Waiblingen eine deutliche 2:6-Pleite, rutsche in der Tabelle auf den sechsten Rang ab und sieht trotz dessen aufgrund von fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz einer ruhigen Rückrunde entgegen.

 

Baden-Württemberg-Liga:

(SG Schorndorf II)

Behäbiger und erfolgreicher Start in die Rückrunde:

Nach der Weihnachtspause zitterten sich die Spieler*innen der Schorndorfer

Bundesliga-Reserve zu einem etwas schmeichelhaften 5:3-Erfolg über die

Tabellenvierte SG Feuerbach/Korntal.

Die Männerdoppel Andreas/Markus Geisenhofer und

Florian Winniger/Simon Merkt sicherten mit souveränen Siegen die Führung nach

den Auftaktspielen. Zunächst sah es auch für Jenny Löwenstein/Katja Steinhof

gut aus (21:15), doch das Geschwisterpaar Schad drehte die Partie (21:18,

21:13) zum wichtigen Anschlusspunkt für die Gäste. Philipp Espenschied ließ sich im Spitzeneinzel zu keiner Zeit wirklich aus dem Konzept bringen und glich durch seinen ungefährdeten Zweisatztriumph über F. Winniger aus – 2:2. Linus Ruf sackte den dritten Gästezähler ein. M. Geisenhofer verlor nach gewonnenem ersten Durchgang (21:15) vollkommen den Faden (10:21), fing sich dann wieder und zog in der hochspannenden Verlängerung des Entscheidungssatzes doch denkbar knapp den Kürzeren (26:28). Damit war Feuerbach/Korntal nur noch einen Erfolg vom

überraschenden Punktgewinn und der Beendigung der langen Schorndorfer Siegesserie entfernt. Steinhof/A. Geisenhofer verbuchten durch ihren lockeren 21:13-, 21:13-Sieg über Lena Schad/Matthias Mühleisen Zähler Nummer Drei für die

Daimlerstädter*innen. Die endgültige Entscheidung zugunsten der klar favorisierten Tabellenführerin fiel im Frauen- und dritten Männereinzel. In beiden Duellen hatten zunächst die Gäste die Nase vorne. Während Kathrin Schad im ersten Durchgang Löwenstein mit 21:18 in Schach hielt, legte Johannes Rabak gegen Merkt eine Topleistung aufs Parkett (21:15). Mit dem Rücken zur Wand bewiesen die Schorndorfer Badmintonkünstler*innen Nervenstärke und Comebackqualitäten. Löwenstein sowie Merkt fanden weitaus besseren Zugriff auf die Partie, leiteten im zweiten Durchgang die Wende ein und machten jeweils mit klaren Ergebnissen in Satz Drei den Deckel drauf – 5:3.

Mit diesem Triumph baute SG II die saisonübergreifende Siegesserie auf 14 Partien aus und steht weiterhin mit weißer Weste auf Rang Eins der Tabelle der Baden-Württemberg-Liga. Parallel musste Verfolgerin TSG Dossenheim beim 4:4-Remis gegen den im Abstiegsrennen steckenden SSV Waghäusel einen gehörigen Dämpfer hinnehmen. In knapp vier Wochen, am 24.2.2018, empfängt

SG II den stark aufspielenden drittplatzierten Aufsteiger PTSV Konstanz und den im Abstiegskampf befindlichen Siebten TV Zizenhausen zum zweiten Spieltag in der Rückrunde. Ziel ist natürlich die Fortsetzung der Siegesserie und damit die erfolgreiche Absolvierung der nächsten Etappe auf dem Weg zum angestrebten Aufstieg in die Regionalliga

Südost Süd.

 

SG Schorndorf II – SG Feuerbach/Korntal 5:3

A./M. Geisenhofer – Espenschied/Ruf 21:19, 21:15;

Löwenstein/Steinhof – K./L. Schad 21:15, 18:21, 13:21; F. Winniger/Merkt –

Mühleisen/Rabak 21:16, 21:13; F. Winniger – Espenschied 15:21, 14:21;

Löwenstein – K. Schad 18:21, 21:15, 21:11; Steinhof/A. Geisenhofer – L.

Schad/Mühleisen 21:13, 21:13; M. Geisenhofer – Ruf 21:15, 10:21, 26:28; Merkt –

Rabak 15:21, 21:16, 21:12

 

 

Verbandsliga Nordwürttemberg:

(SG Schorndorf III)

Ernüchterung zum Rückrundenauftakt: Im engen Rennen um die Meisterschaft der Verbandsliga Nordwürttemberg musste SG III um Kapitän Steffen Neumann einen herben Rückschlag hinnehmen. Bei der starken Aufsteigerin SpVgg Hengstfeld-Wallhausen kassierten die Daimlerstädter*innen eine empfindliche 2:6-Pleite und verabschiedeten sich damit zunächst vom Traum des direkten Wiederaufstieges.

Vor allem in den Spielen mit Männerbeteiligung zeigte sich die neue Tabellenführerin aus Hengstfeld-Wallhausen an diesem Tag von der Schokoladenseite. So mussten sich Mark Kröner/Rui Pedro Almeida als auch Neumann/Simon Gostynski nach ausgeglichenen und spannenden Duellen geschlagen geben. Die einspringenden Sabina Himmler/Mareike Dannenmann legten hingegen einen Husarenritt hin und überraschten ihre Kontrahent*innen Julia Wiedmann/Christine Neufeld mit einem Dreisatzsieg. Damit war der Anschluss gewahrt – 1:2. Almeida revanchierte sich trotz Satzrückstand bei Jakob Stoll für die Pleite im Doppel und schaffte den Ausgleich. Himmler schrammte knapp an der nächsten kleinen Überraschung vorbei. Sie unterlag Wiedmann in einer aus Messers Schneide geführten Partie zweimal in der

Verlängerung mit 21:23. Lukas Stoll und Peter Bredl machten mit ihren klaren

Zweisatztriumphen über Kröner respektive Gostynski den Sack für die Aufsteigerin vollends zu. Das nahezu bedeutungslos gewordene Mixed nutzen Neufeld/Andreas Batzer, um das Ergebnis deutlicher aussehen zu lassen, als es im Endeffekt war – 6:2. Mit ein wenig mehr Geschick und dem nötigen Quäntchen Glück hätte SG III an diesem Tag mindestens ein Pünktchen mit nach Hause nehmen können. Anstelle der Tabellenführung steht Rang Vier zu Buche. Mit nunmehr drei Zählern Rückstand auf den Platz an der Sonne darf das Thema Meisterschaft zunächst getrost ad acta gelegt werden. Am nächsten Spieltag am 24.2.2018 kommen aus der unteren Tabellenhälfte der SV Fellbach II und Schlusslicht TS Esslingen in die Daimlerstadt. Mit zwei Siegen möchte SG III den Anschluss an die Spitzengruppe wahren.

 

SpVgg Hengstfeld-Wallhausen – SG Schorndorf III 6:2

J. Stoll/Bredl – Kröner/Almeida 21:17, 22:20;

Wiedmann/Neufeld – Himmler/Dannenmann 12:21, 21:11, 16:21; L. Stoll/Hahn –

Neumann/Gostynski 19:21, 21:17, 21:18; L. Stoll – Kröner 21:12, 21:6; Wiedmann

– Himmler 23:21, 23:21; Neufeld/Batzer – Dannenmann/Neumann 21:14, 21:18; J.

Stoll – Almeida 21:15, 13:21, 14:21; Bredl – Gostynski 21:18, 21:09

 

 

Landesliga Neckar/Hohenlohe:

(SG Schorndorf IV)

Ganz wichtiger Punktgewinn: Im Abstiegsduell beim Tabellensiebten TSV Löchgau überzeugten die Schorndorfer Frauen und Mannen um Kapitän Jens Lander vor allem mit Nervenstärke und einer geschlossenen Mannschaftsleistung und verdienten sich dadurch das 4:4-Remis redlich. In drei von vier Begegnungen über die volle Distanz behielt SG IV die Nase knapp vorne. Am Engsten wurde es dabei im zweiten Männerdoppel. Georg Stefancic/Simon Schütz holten sich den ersten Durchgang bereits erst in der Verlängerung (24:22). Im zweiten Satz setzten Michael Walter/Dimitrios Tsakiris zum Comeback an (21:8). Im Entscheidungsdurchgang wurde es dann wieder ganz knapp. Das Schorndorfer Duo bewies beim zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand nach parallelen Pleiten im Frauen- und ersten Männerdoppel die große Gabe mit einer Drucksituation umzugehen, schaffte die neuerliche Wende in der Verlängerung (23:21) und heimste den eminent wichtigen Anschlusspunkt ein – 1:2. In der vierten Doppelpartie behielt wiederum Löchgau die Oberhand. Jacqueline Kausler/Tsakiris zeigten Birgit Hutt/Gunter Bialasik klar die Grenzen auf. In den Einzeln gelang Schorndorf dann die Aufholjagd. Der 16-jährige Samuel Suprijadi bewies einmal mehr, dass er in seiner zweiten Saison im Erwachsenenbereich vollkommen angekommen ist und gewann sein Spitzeneinzel gegen Walter in zwei Sätzen. Schütz ließ sich auch in seinem zweiten

Dreisatzduell die Butter nicht vom Brot nehmen, wies Karl Kessidis in die

Schranken und avancierte mit zwei beigesteuerten Punkten zum Punktegarant der

SG IV. Kapitän Lander hielt gegen Alexander Wiese vor allem im ersten Durchgang

mit (19:21). In Satz Zwei war dann die Luft raus (10:21). Den so wichtigen

vierten Zähler steuerte Hildegard Fischer im Fraueneinzel bei. Die Doppel- und

Mixedspezialistin ging gegen Lea Gerstetter als klare Außenseiterin aufs Feld.

Von diesen Rollenverteilungen war allerdings wenig zu merken. Fischer holte

sich mit 21:15 den Vorteil. Gerstetter konterte im zweiten Durchgang (21:18).

Im Entscheidungssatz spielte die Schorndorferin dann ihr gesamte Routine aus

und verwandelte den vielumjubelten Matchball zum 21:18 – ihr erster Einzelerfolg

seit knapp einem Jahr.

Durch die Punkteteilung hielt SG IV den heutigen Gegner TSV Löchgau, stehend auf dem ersten Abstiegsrang, auf einen Zähler Distanz. Das Thema Klassenerhalt ist damit natürlich bei Weitem nicht durch. Es wird weiter Zählbares benötigt, um den Abstieg zu verhindern. Die nächste Chance, den Abstand nach unten zu vergrößern und möglicherweise den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld zu schaffen besteht mit den Heimspielen am 24.2.2018 gegen den Dritten SV Fellbach II und vor allem gegen Schlusslicht SG Feuerbach/Korntal III.

 

TSV Löchgau – SG Schorndorf IV 4:4

Wiese/Kessidis – Suprijadi/Bialasik 13:21, 21:17,

21:13; Kausler/Gerstetter – Hutt/Fischer 21:09, 21:18; Walter/Tsakiris –

Stefancic/Schütz 22:24, 21:8, 21:23; Walter – Suprijadi 19:21, 17:21;

Gerstetter – Fischer 15:21, 21:18, 18:21; Kausler/Tsakiris – Hutt/Bialasik

21:11, 21:18; Wiese – Lander 21:19, 21:10, Kessidis – Schütz 14:21, 21:15,

17:21

 

Bezirksliga Rems-Murr:

(SG Schorndorf V)

SG V verliert beim Aufsteiger: Im Mittelfeldduell der Bezirksliga Rems-Murr musste sich die fünfte Schorndorfer Mannschaft trotz Rückkehr von Eigengewächs Philipp Schroll beim FSV Waiblingen mit 2:6 geschlagen geben. Bereits nach den Auftaktdoppeln sah es für die Daimlerstädter*innen weniger gut aus. Schroll/Philipp Geyer und Marius Meske/Jörg Hölzl gelang kein Satzgewinn. Eine Vorentscheidung zugunsten des FSV vertagten Christa Zimmermann/Christine Winniger. Die Altmeisterinnen ließen Schüßling/Hees keine Chance und stellten den 1:2-Anschluss her. Lörsch und Lukert konterten direkt und stockten gegen Beck respektive Geyer das Waiblinger Punktekonto auf Vier auf. Rückkehrer Schroll ließ noch einmal Hoffnung auf Zählbares aufkommen. Er besiegte Roth klar in zwei Sätzen und verkürzte. Die endgültige Entscheidung viel im Mixed. Zimmermann/Beck machten im ersten Durchgang nahezu keinen Stich (8:21). Mit viel Willenskraft gelang dem

Schorndorfer Duo jedoch der Ausgleich (21:19). Im dritten Satz war die Luft

dann wieder raus und Hees/Truong machten mit 21:12 den Sack vollends zu. Den

6:2-Endstand markierte das Fraueneinzel, das ohne gespielten Ball an den FSV

ging.

Durch die Niederlage rutschte SG V auf den sechsten Platz ab, besitzt mit fünften Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz jedoch weiterhin ein beruhigendes Polster und möchte in der verbleibenden Rückrunde vor allem durch gute Leistungen überzeugen und bestenfalls Platz Vier in der Abschlusstabelle belegen.

 

FSV Waiblingen – SG Schorndorf V 6:2

Lukert/Roth – Geyer/Schroll 22:20, 21:19;

Schüßling/Hees – Zimmermann/C. Winniger 16:21, 11:21; Lörsch/Truong –

Meske/Hölzl 21:10, 21:10; Lukert – Geyer 21:15, 21:13; Schüßling – C. Winniger

21:0, 21:0; Hees/Truong – Zimmermann/Beck 21:8, 19:21, 21:12; Roth – Schroll

17:21, 11:21; Lörsch – Beck 21:10, 21:18

 

 


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